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Romeo &
Julia in der Stadt
Daniel von Aarburg 90' (CH)
Ein bosnischer Flüchtlingsjunge und ein Schweizer Mädchen
verlieben sich ineinander. Das anfängliche Wohlwollen
der Eltern der beiden Kinder schlägt jedoch bald in Hass
über, je stärker die kulturellen Gegensätze
zu Tage treten.
Romeo & Julia in der Stadt ist eine Produktion frei nach
Gottfried Kellers Roman «Romeo und Julia auf dem Dorfe».
Montag, 23. Oktober, 9.30-11.30 Uhr, ab 1. Oberstufe
Der Hauptdarsteller Shpend Salihu wird anwesend sein.
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Vitus
Fredi Murer 90' (CH)
Vitus ist ein Bub wie von einem anderen Stern: Er hört
so gut wie eine Fledermaus, spielt wunderbar Klavier und liest
schon im Kindergarten den Brockhaus. Kein Wunder, dass seine
Eltern eine ehrgeizige Karriere wittern: Vitus soll Pianist
werden. Doch das kleine Genie bastelt lieber in der Schreinerei
seines eigenwilligen Grossvaters, träumt vom Fliegen
und einer normalen Jugend. Schliesslich nimmt Vitus mit einem
dramatischen Sprung sein Leben in die eigene Hand...
Montag, 23. Oktober, 13.30-15.30 Uhr, ab 3./4. Primarstufe
Der Filmemacher Fredi Murer wird anwesend sein.
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Machina
Fadi Kassem 3'30'' (Libanon)
Libanon 2002Ein Mann sitzt in seinem Zimmer und findet keine
zündende Idee, eine Geschichte für ein Drehbuch
zu schreiben. Plötzlich entscheidet er sich, sein Zimmer
umzustellen.
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Amal
Ali Benkirane 17' (Marokko)
Die zwölfjährige Amal lebt in Marokko auf dem Land.
Jeden Morgen macht sie sich noch vor Sonnenaufgang mit ihrem
Bruder auf, um die mehrere Kilometer entfernte Schule zu besuchen.
Die fleissige Schülerin hat nur ein Ziel: sie möchte
unbedingt Ärztin werden. Doch eines Tages eröffnet
ihr die Mutter, dass sie von nun an zu Hause helfen muss und
nicht mehr zur Schule gehen darf. Traurig akzeptiert Amal
ihr Schicksal. Der Film mit seinen kraftvollen Bildern handelt
vom ungleichen Zugang zu Bildung und von den Folgen starrer
Geschlechterrollen für die Zukunft von Mädchen.
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The collector
Marco Zizzi 3'30'' (CH)
Carl Chameleon versucht Fujiyama Fly für seine Trophäensammlung
aus Insektenköpfen zu fangen. |
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Die kleine
Verkäuferin der Sonne
Djibril Diop Mambety 45' (Senegal)
Die etwa 10jährige Sili lebt seit Jahren als Strassenkind.
Sie muss sich mit zwei Krücken bewegen und kommt durch
Betteln über die Runden. An einem Morgen beschliesst sie,
Zeitungen zu verkaufen. Was bislang den Knaben vorbehalten war,
soll auch Mädchen offen stehen. Mit unglaublicher Energie
drängt sie sich in das etwas bessere Leben der Zeitungsjungen
vor und lernt das harte Pflaster des Konkurrenzkampfs kennen.
Doch die kleine Welt der Zeitungsverkäufer ist erbarmungslos.
Sili durchlebt schmerzhafte Augenblicke, schliesst eine Freundschaft
und demonstriert vor allem ihre Hartnäckigkeit und Kraft.
Eine Liebeserklärung des inzwischen verstorbenen Filmemachers
an den Mut der Strassenkinder.
Dienstag, 24. Oktober, 9.30-11.30Uhr, ab 3./4. Primarstufe
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Faustrecht
Robi Müller und Bernard Weber 83' (CH)
Tim ist ein introvertierter Jugendlicher, der zu unkontrollierten
Gewaltausbrüchen neigt. Der Film zeigt ihn auf seiner 'Odyssee'
durch Anstalten und Pflegefamilien - «auf der Suche nach
einem ruhigen Plätzchen» (Zitat Tim).
Gibran ist ein extrovertierter Charmeur, der Gewalt einsetzt,
um seine Ziele zu erreichen. «Ich schlage jeden, der geschlagen
werden will, egal ob Mann oder Frau» (Zitat Gibran). Er
verbüsst seine Haftstrafe in einer geschlossenen Anstalt,
wo er massiv mit seinem Gewaltverhalten konfrontiert wird.
Der Film wagt einen Blick hinter die Gewaltstatistiken, auf
jugendliche Täter,
die zugleich auch Opfer ihrer selbst sind.
Dienstag, 24. Oktober, 13.30-15.30Uhr, ab 1. Oberstufe
Die Filmemacher und Gäste werden anwesend sein.
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Comme-beyond
the wall
Adrian Flury 3'13'' (CH)
Der Film zeigt animierte Piktogramme, die sich zusammen mit
der Musik zu einer rhythmischen Erzählung verdichten. |
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We feed
the World
Erwin Wagenhofer 100' (A)
Tag für Tag wird in Wien gleich viel Brot entsorgt, wie
Graz verbraucht. Auf rund 350.000 Hektar, vor allem in Lateinamerika,
werden Sojabohnen für die österreichische Viehwirtschaft
angebaut, daneben hungert ein Viertel der einheimischen Bevölkerung.
Jede Europäerin und jeder Europäer essen jährlich
zehn Kilogramm künstlich bewässertes Treibhausgemüse
aus Südspanien, wo deswegen die Wasserreserven knapp werden.
Das Programm wird von Wendy Peter eingeführt und moderiert.
Die Biobäuerin mit verschiedenen Ausbildungen ist Mitglied
des Schweizerischen FAO-Komitees und Beauftragte des Bundesamtes
für Landwirtschaft bei der FAO in Rom, Stiftungsrätin
und Geschäftsführerin der MUT Stiftung (Stiftung für
menschen-, umwelt- und tiergerechte bäuerliche Landwirtschaft),
Vizepräsidentin der FAO/ECA Working Party on Women and
the Family in Rural Development (ECA = European Commission on
Agriculture) und Vorstand und Geschäftsführerin des
Bioforums Schweiz.
Mittwoch, 25. Oktober, 9.30-11.30Uhr, ab 1./2. Oberstufe
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Floh
Christine Wiederkehr 16' (CH)
Die 9-jährige Floh erzählt uns eine wilde Geschichte:
Antje – ihre Leihmutter – kam mehr durch Glück
als Verstand zu einem Leben mit ihr; einem Wunderkind: schön,
hoch begabt und frei von Erbkrankheiten! Antje dagegen ist ständig
pleite und schlampt in den Tag. Aber immerhin: die Flucht vor
den Auftragseltern ist ihr gelungen! Und das ist gut so! Denn
Floh verbringt lieber einen Tag mit Antje am Meer, als auf ewig
in Amerika ihre Talente vorzuführen! |
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Benny
und Rob
Zrinka Budimlija 27' (D)
Es sind Sommerferien. Rob, ein 17-jähriger Schüler
muss auf seinen ein Jahr jüngeren, geistig behinderten
Bruder Benny aufpassen, während die Eltern arbeiten. Das
wäre kein Problem, gäbe es nicht Tatjana, die am nächsten
Tag für zwei Monate verreist. Rob möchte sie unbedingt
noch einmal sehen, bevor sie wegfährt, und tut alles, um
sie zu treffen. |
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Nach dem
Fall...
Marcel Wyss 28' (CH)
Der Film erzählt in erster Linie von einer Beziehung zwischen
zwei Brüdern, in der das vor einigen Jahren verloren gegangene
Vertrauen vom jüngeren Bruder und Filmemacher erneuert
werden will. Er wird versuchen, während der Reise nach
Spanien und über das Erzählen der brüderlichen
Geschichte ein neues Kapitel in der Beziehung aufzuschlagen.
Nach dem vollzogenen Rollentausch zwischen dem älteren
und dem jüngeren Bruder – vom Helfenden zum Hilfeempfänger
und umgekehrt – soll ein neues Gleichgewicht entstehen.Nebst
dem Hauptthema, in welchem die Hoffnung auf Ebenbürtigkeit
im Vordergrund steht, werden im Subthema die Schwierigkeiten
und Absonderlichkeiten einer schweren Drogensucht für das
familiäre Umfeld angesprochen. |
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Pizza Canzone
Jacqueline Falk 15' (CH)
Der Kurzfilm "Pizza Canzone" erzählt in Form
eines Musicals die Geschichte der 18-jährigen Laila,
die im Pizzahauslieferdienst ihres Bruders Ramon arbeitet
und davon träumt, Musicaldarstellerin zu werden. Gegen
Ramons Willen, der sie lieber stärker ins Familiengeschäft
einbinden möchte, geht sie an die Aufnahmeprüfung
einer Musicalschule.
Donnerstag, 26. Oktober, 9.30-11.30Uhr, ab 5./6. Primarstufe
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Zeit des Abschieds
Mehdi Sahebi 63' (CH)
Giuseppe Tommasi lebt im Zürcher Hospiz Lighthouse. Im
Angesicht des Todes hinterfragt der 44jährige HIV-infizierte
Krebskranke seine Sucht, sein Umfeld, sich selbst. Mehdi Sahebi
zeigt in berührenden Bildern die schonungslose Auseinandersetzung
eines Menschen mit seinem Leben, der seine letzten Monate
nutzt, um mit sich und seiner Umwelt ins Reine zu kommen.
Donnerstag, 26. Oktober, 13.30-15.30Uhr, ab 1./2.
Oberstufe
Der Filmemacher Mehdi Sahebi und Gäste werden anwesend
sein.
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La cena
fugitiva
Simon Eltz 2'7'' (CH)
Die Befreiung aus einer ausweglosen Situation.
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Haru Ichiban
Aya Domenig 22'' (CH/Japan)
Die junge Japanerin Kimiko steht kurz davor, ihre Heimat zu
verlassen. Gegen den Willen ihres Vaters wird sie in die Schweiz
ziehen und Philipp heiraten. Am Tag vor ihrer Abreise besucht
sie ihre Familie auf dem Land und versucht ein letztes Mal ihren
Vater umzustimmen. "Haru Ichiban" (Frühlingssturm)
handelt vom Mut, alles hinter sich zu lassen, aber auch vom
Verlust, den ein solcher Schritt mit sich bringt. |
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Die Jugodivas
Andrea Staka 68'' (CH/N.Y.)
Fünf New Yorker Diven in Nahsicht. Sie sind Malerinnen,
Musikerinnen, Schauspielerinnen. Was sie neben ihrer Freundschaft
verbindet, ist ihr Heimatland: das ehemalige Jugoslawien. Aus
dieser Distanz, weit weg von kriegerischen Ereignissen, ergibt
sich eine überraschend andere Perspektive.
Freitag, 27. Oktober, 9.30-11.30Uhr, ab 1. Oberstufe
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Wanakam
Thomas Isler 82' (CH)
Die Anzahl der tamilischen Flüchtlinge, die seit über
zwanzig Jahren in der Schweiz um Asyl bittet, spiegelt die Intensität
des Bürgerkrieges in Sri Lanka wieder. Heute leben etwa
35'000 Tamilinnen und Tamilen in der Schweiz - mit Abstand die
grösste tamilische Exilgemeinde in Europa gemessen an der
Bevölkerungszahl. Die meisten haben inzwischen eine geregelte
Aufenthaltsbewilligung in der Schweiz. Doch diejenigen, die
wegen zu geringem Einkommen die Bedingungen nicht erfüllen,
verbleiben auch nach vielen Jahren in einem rechtlich unsicheren
Aufenthaltsstatus.Ihr Leben wird zermürbt im Kampf um Bewilligung
und Arbeit, um Reiseerlaubnis und Ausbildung.
WANAKAM erzählt von Nixsan im Kinderheim, der seit seiner
Flucht aus Sri
Lanka verstummt ist, von Sasi, die sich vor Heimweh verzehrt,
von Mena auf
ihrem beschwerlichen Weg in die Selbstständigkeit und von
Aiya, der seiner
Einsamkeit mit traurigen Liedern entflieht. WANAKAM stellt Menschen
in den
Mittelpunkt, denen die Schweizer Einwanderungspolitik ausser
Billigjobs wenig
Chancen auf Integration bietet.
Freitag, 27. Oktober, 13.30-15.30Uhr, ab 5./6. Klasse
Der Filmemacher Thomas Isler wird anwesend sein und über
seine Arbeit als Filmemacher berichten.
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